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Der Gang ins Labyrinth enthüllt das Geheimnis von Raum und Zeit.
Eine unsichtbare Wirklichkeit hinter den sichtbaren Dingen leuchtet auf.

Uwe Wolff



Impressionen

Das Labyrinth ist eines der ältesten Menschheitssymbole. Seit über 4500 Jahren wir es in Felsen geritzt, mit Steinen oder anderen Materialien aufgelegt, getanzt, in den Sand gezeichnet oder als unsichtbare Linie abgeschritten. Die älteste bekannte Form ist das kretische Labyrinth, auch Urlabyrinth genannt, mit sieben Umgängen. Es ist bereits auf Felsritzungen in einer Felsgrabkammer auf Sardinien zu finden.

Labyrinthe sind keine Irrgärten. Sie haben stets nur einen Eingang. Innerhalb einer äußeren Begrenzung (klassisch: Kreis oder Quadrat) läuft ein mäandernder, sich immer wieder wendender Weg ohne Kreuzungen und Abzweigungen zur Mitte. Nur auf dem selben Weg kann das Labyrinth wieder verlassen werden.

Ursprünglich hatten Labyrinthe einen festen Platz im spirituellen Ritus der jeweiligen Gemeinschaft. In und um das Labyrinth herum fanden Zeremonien (z. B. Initiationen), Feste und Feiern mit Spiel und Tanz statt.

Im Verlauf der Menschheitsgeschichte haben Labyrinthe viele Deutungen und Interpretationen erfahren. Sie werden als Abbilder unseres menschlichen Lebensweges mit seinen oft unerwarteten Wendungen verstanden. Der Weg zur Mitte symbolisiert den Weg in unsere Tiefe, zum Urgrund unserer Seele. Auch im christlichen Glaubenskontext spielen Labyrinthe eine Rolle. Ab dem 4. Jahrhundert hielten sie Einzug in viele Kirchen. Als Buß-, Pilger- oder Meditationsweg verstanden, befanden sie sich zumeist im Eingangsbereich der Kirchen.

Impressionen aus verschiedenen Blickwinkeln:

Sommer

Winter

Nachts

Am Rande

Schutzbaum


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Erfahrungsberichte


Lieber David, lieber Matthias,
Brief eines Vaters

Brief an das Männerforum
Einwohnerin aus Eutin

Junggesellenabschied am Labyrinthplatz
Hagen, 30, engagiert in Männerarbeit, feierte im Juni 2009 seinen Junggesellenabschied am Labyrinthplatz

Die Weisheit der alten Steine
Erfahrungen im Labyrinth

Männerspuren im Labyrinth
Eine E-Mail aus Köln

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