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Im Labyrinth verlierst du dich nicht.
Im Labyrinth findest du dich.
Im Labyrinth begegnest du dir selbst.

nach H. Kern



Erfahrungsberichte

Männerspuren im Labyrinth

Eine E-Mail aus Köln

Hallo Volker Karl Lindenberg,

ich wende mich, stellvertretend für uns, an dich, stellvertretend für euch. Wir sind vierzehn Männer, die 1996 gemeinsam an einem initiatischen Männerprojekt teilgenommen haben und sich zur Fortsetzung des Zusammenseins einmal jährlich treffen. Das diesjährige Treffen fand am Diekseein der schönen Holsteinischen Schweiz statt.

Bei einer Wanderung stießen wir eher zufällig als absichtlich auf euer Männerlabyrinth. Die Hinweisschilder hatten wir zwar gesehen, vermuteten jedoch so etwas wie ein Maisfeldirrgarten. Von der Bezeichnung Männerlabyrinth fühlten wir uns natürlich sofort angezogen. Wir lasen eure Hinweistafel. Und wie von selbst sammelte sich ein jeder, Schweigen setzte ein, nach und nach ging ein jeder zum Labyrinth, hielt inne, dachte über die Frage nach, die man sich stellen sollte und begann den Gang durch das Labyrinth. Ohne dass es irgendeiner Absprache bedurft hätte, versammelten sich alle, die ihren Gang vollendet hatten auf dem angrenzenden Hügel. Und das saßen wir dann in schweigender Gemeinsamkeit und teilten,zunächst ohne Worte, unser Beeindrucktsein.

Die ganze Stimmung hatte sich verändert. Es war eine große Ruhe und Tiefe eingetreten, die wir selbst für uns wahrscheinlich nicht hätten machen können. In diesem Zustand fühlten wir uns mit euch, die ihr dieses Werk geschaffen habt, verbunden. Es war der 21. Juni. Für den Abend hatten wir uns das Begehen eines Sonnenwendrituals vorgenommen. Doch wir verharrten eine ganze Weile in der durch das Labyrinth vermittelten Energie und beschlossen, diesen authentischen Moment als die Begegnung mit der Sonnenwende anzunehmen. Ich selbst war beim Gehen durch das Labyrinth tief bewegt, mit inneren Bildern angefüllt, hinein anders aber nicht minder intensiv als heraus, beides fügte sich zu einem Ganzen zusammen.

Die Dankbarkeit für dieses Erlebnis wollten wir euch gerne mitteilen. Damit ihr wisst, dass euer Werk eineSpur hinterlässt.

Viele Grüße aus Köln
Ulrich Mengel




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